Home Häufig gestellte Fragen
24 | 10 | 2017
FAQs
Welche Aufgaben und Ziele hat die Rettungshundestaffel?

Die Rettungshundestaffel hat die Aufgabe, in Unglücks- oder Katastrophenfällen vermisste Personen aufzuspüren. Sie arbeitet dabei als fachlich qualifizierte Unterstützung von Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten.

Hunde retten Menschenleben!

 

Die Rettungshundestaffel bietet dazu eine Spezialausbildung für Hundeführer und Hunde an. Das Training in der Staffel - das auch nach der eigentlichen Ausbildung intensiv weitergeführt werden muss - ist ein sehr zeitintensives Hobby. Hundeführer und Helfer, die sich einer Rettungshundestaffel anschließen, arbeiten ehrenamtlich.

Die Rettungshundestaffel ist kein Hundesportverein
und keine Alternative zu einer Hundeschule!

 


 
Aktualisiert ( Montag, 25. Februar 2008 um 09:04 )
 
Welche Voraussetzungen werden an einen Rettungshund gestellt? PDF Drucken E-Mail

Grundsätzlich ist jeder gesunde, körperlich leistungsfähige, wesenfester Hund mit einer guten Nasenveranlagung für die Rettungshundarbeit geeignet. Funktionalität, nicht Schönheit sind beim Körperbau ausschlaggebend. Da allein die Ausbildung zum Rettungshund 2-3 Jahre dauert, spielt auch das Alter des Hundes eine kleine Rolle. Neben diesen physischen Voraussetzungen sind auch die psychischen Eigenschaften von Bedeutung:

  • Wesensicherheit in friedlichen Situationen - Der Hund hat sich ruhig, aufmerksam und sicher zu verhalten.
  • eine mittlere Temperamentlage.
  • Geräuschunempfindlichkeit.
  • Gleichgültigkeit gegenüber Feuer, Rauch und anderen lästigen Gerüchen.
  • Ausdauer, sowohl psychisch als auch physisch.
  • eine enge Bindung zu seinem Hundeführer.
  • ein ausgeprägter Such- und Stöbertrieb.
  • ein ausgeprägter Beute- und Spieltrieb ist für die Ausbildung von Nutzen.
 
Spielt das Alter des Hundes eine Rolle? PDF Drucken E-Mail

Die Ausbildung kann bereits im Welpenalter begonnen werden, doch auch später sind Hunde ausgesprochen lernfreudig. Die Ausbildung dauert gut 2-3 Jahre.

Aktualisiert ( Mittwoch, 16. April 2008 um 10:28 )
 
Welche Anforderungen werden an den Hundeführer gestellt? PDF Drucken E-Mail

Voraussetzungen für die Mitarbeit in einer Rettungshundestaffel sind in erster Linie viel Zeit, Ausdauer und Disziplin. Hundeführer müssen physisch und psychisch stark belastbar sein. Teamgeist und Kooperationsfähigkeit sind weitere Kriterien, die sich sowohl auf die Zusammenarbeit in einer Staffel als auch auf den Umgang mit dem Hund beziehen.
Weitere Voraussetzung ist auch die Bereitschaft, finanzielle Aufwendungen in nicht geringer Höhe in Kauf zu nehmen. Die Mitglieder tragen sämtliche Kosten für Ausrüstung und Einsatzfahrten selbst; die angeforderten Einsätze werden ehrenamtlich und ohne Vergütung übernommen.


Ausbildung der Rettungshundeführer:
Rettungsteams sollen Menschen in Not helfen. Nicht nur der Hund braucht dafür eine sorgfältige Ausbildung, sondern auch der Mensch. Die angehenden Hundeführer müssen bereit sein, sich neben der Arbeit mit dem Hund auch Kenntnisse anzueignen über:

  • Erste Hilfe bei Mensch und Hund.
  • Funkverkehr
  • Einsatztaktik
  • Verhalten in Risikosituationen
  • Karten- und Kompasskunde

         
  1. Hilfelehrgang am Hund  Herz-Lungen-Wiederbelebung an einem ...  Hundedummy  

Aktualisiert ( Sonntag, 08. Januar 2012 um 17:08 )
 
Was versteht man unter einem Rettungshundeteam? PDF Drucken E-Mail

Das Vertrauen zwischen Hundeführer und Hund ist die Grundlage der Rettungshundeausbildung. Hundeführer und Hund bilden eine Einheit, das Rettungshundeteam. In Einsatzsituationen muss sich ein Rettungshundeteam ganz genau kennen und aufeinander verlassen können - auch auf sehr große Distanz und in Stresssituationen für Mensch und Hund. Erst durch jahrelange Beschäftigung mit dem eigenen Hund und auch durch das Zusammenleben in der Familie kann dieses Vertrauen geschaffen werden.

Aktualisiert ( Sonntag, 08. Januar 2012 um 16:59 )
Weiterlesen...